Aktualisierung über Esperanto

In einer Welt, die sich der Rechte von Minderheiten und sprachlicher und kultureller Verschiedenheiten zunehmend bewusst ist, hat die internationale Sprache Esperanto eine erneute Beachtung einflussreicher Entscheidungsträger gewonnen. Nichtregierungsorganisationen und Koalitionen drängen darauf, die Frage der internationalen Sprache auf die Tagesordnung der Vereinten Nationen und der Europäischen Union zu setzen. Im Juli 1996 hat das Nitobe-Symposium Internationaler Organisationen eine Gruppe von unabhängigen Experten in Prag, Tschechien, gebildet, welche die derzeitige Situation des Esperanto nachprüfte und dazu aufrief, Esperanto in die aktuellen Debatten über Sprachenrechte und Sprachenpolitik einzubeziehen. Das Prager Manifest, eine moderne Deklaration der Werte und Ziele, die die Esperanto-Bewegung motivieren, unterstreicht sprachliche Demokratie und die Erhaltung der Sprachvielfalt ( http://lingvo.org/xx/2/3 ). Folgende Esperantosprecher wurden zum Beispiel in den Nachrichten genannt: 1994 der Nobelpreisträger Reinhard Selten, 1996 die Schachweltmeisterin Zsuzsa Polgar und Tivadar Soros, der Vater des Finanziers George Soros ( http://esperanto.org/Ondo/H-100.htm ). Das Projekt 'Eingeborenendialoge' ( http://idnetwork.nl ) das der Stärkung des weltweiten Austausches zwischen Eingeborenenvölkern dient, umgeht die ehemaligen Kolonialsprachen mit dem Gebrauch von Esperanto als Kommunikationsmittel. Hier nun einige zusätzliche Fakten über den derzeitigen Zustand von Esperanto.

Ziele und Ursprünge. Die Grundlage für das, was die internationale Sprache Esperanto wurde, wurde in Warschau 1887 von Dr. Ludwig Lazarus Zamenhof herausgegeben ( http://akademio-de-esperanto.org/fundamento ). Es hatte schon lange die Idee einer internationalen Sprache gegeben, die nicht ethnische Sprachen ersetzen, sondern als zusätzliche, zweite Sprache für alle dienen soll. Aber Zamenhof hat erkannt, dass eine solche Sprache sich durch gemeinsamen Gebrauch entwickeln muss. Daher hat er seinen Projektentwurf auf eine grundlegende Grammatik und einen Basiswortschatz begrenzt. Esperanto ist jetzt eine vollständig entwickelte Sprache mit einer weltweiten Sprechergemeinschaft und einem kompletten Satz von Ausdrucksmitteln ( http://esperanto.net/veb/faq.html ). Viele der Ideen von Zamenhof nahmen diejenigen des Gründers der modernen Linguistik, des Strukturisten Ferdinand de Saussure, dessen Bruder Rene Esperantosprecher war, vorweg.

Charakteristika. Esperanto wird gesprochen und geschrieben. Sein Wortschatz kommt insbesondere aus westeuropäischen Sprachen, während seine Syntax und Morphologie starke slawische Einflüsse zeigt ( http://mujweb.atlas.cz/kultura/malovec/gram.htm ). Esperanto-Morpheme sind unveränderlich und fast unendlich kombinierbar in unterschiedlichen Wörtern, so dass die Sprache auch viele Gemeinsamkeiten mit isolierenden Sprachen wie dem Chinesischen hat, während ihre innere Wortstruktur Ähnlichkeiten zu agglutinierenden Sprachen wie dem Türkischen, dem Suaheli und Japanisch aufweist ( http://bertilow.com/pmeg/index.php ).

Entwicklung. Anfänglich bestand die Sprache aus ungefähr tausend Wortstämmen, aus denen zehn- bis zwölftausend Wörter gebildet werden konnten. Heute beinhalten Esperanto-Wörterbücher oft fünfzehn- oder zwanzigtausend Wortstämme, aus denen hunderte von Millionen Wörter gebildet werden können, und die Sprache entwickelt sich ständig weiter ( http://akademio-de-esperanto.org/akademia_vortaro ). Eine Esperanto- Akademie kontrolliert aktuelle Tendenzen. Durch die Zeit wurde die Sprache schon für fast alle Ziele, die man sich vorstellen kann, benutzt, einige von ihnen zum Polemisieren aufstachelnd, andere problematisierend: die Sprache wurde verboten und ihre Sprecher verfolgt, sowohl von Stalin als Sprache von "Kosmopoliten" als auch von Hitler als Sprache der Juden. (Zamenhof, der Schöpfer der Sprache, war Jude). Durch den Einsatz der Sprache zu Hause gibt es jetzt wohl tausend Sprecher, die Esperanto "von Geburt an sprechen", sozusagen Muttersprachler.

Anwender. Der Esperanto-Weltbund (UEA), dessen Mitglieder den aktivsten Teil der Esperanto-Gemeinschaft bilden, hat Landesverbände in 62 Ländern und Mitglieder in fast doppelt so vielen ( http://uea.org/esperanto/landoj ). Zahlen der verkauften Lehrbücher und Mitgliederstatistiken von örtlichen Verbänden setzen die Zahl der Menschen mit einer wenigstens minimalen Kenntnis der Sprache auf einige Hunderttausend und vielleicht Millionen. Es gibt Esperantosprecher in der ganzen Welt mit einer bemerkenswerten Dichte in Ländern, die so verschieden sind wie China, Japan, Brasilien, Iran, Madagaskar, Bulgarien und Kuba.

Esperantounterricht. Eine Kommunikationsfähigkeit kann in Esperanto schnell erlangt werden, und es liefert so eine ideale Einführung ins Studium fremder Sprachen. Innerhalb von Wochen können Studierende anfangen Esperanto für die Korrespondenz zu verwenden, und innerhalb von Monaten für Schulreisen ins Ausland. Positive Wirkungen des vorherigen Lernens von Esperanto auf das Studium sowohl einer ersten als auch zweiten Fremdsprache legen Zeugnisse von Experimenten und Erzählungen nahe. Obwohl Esperanto in einigen Schulen unterrichtet wird, lernt man es gewöhnlich autodidaktisch oder in Korrespondenzkursen (per Brief oder E-Mail), oder in Kursen der Esperanto-Ortsgruppen. Es gibt Esperanto-Lehrbücher und autodidaktische Materialien in mehr als hundert Sprachen ( http://ikurso.net ; http://lernu.net ). Eine neue Internetseite für Esperanto-Lehrer http://edukado.net vermittelt eine etwaige Vorstellung der aktuellen Unterrichtstätigkeit.

Offizielle Anerkennung. 1954 hat die Konferenz der Unesko anerkannt, dass die Errungenschaften von Esperanto mit den Zielen und Idealen der Unesko übereinstimmen, und es wurden offizielle Beziehungen zwischen der Unesko und UEA aufgenommen. Eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen wird fortgesetzt ( http://www.lingvo.org/eo/unesko ). 1977 hielt der Direktor der Unesko, Dr. Arnadou- Mahtar MíBow eine Rede vor dem 62. Esperanto-Weltkongress. 1985 rief die Konferenz Mitgliedsstaaten und internationale Organisationen auf, den Esperanto-Unterrricht in Schulen und seinen Gebrauch in internationalen Angelegenheiten voranzutreiben. UEA hat auch beratende Beziehungen mit den Vereinten Nationen, UNICEF, dem Europarat, der Organisation Amerikanischer Staaten und der Internationalen Norm-Organisation.

Zusammenkünfte und Reisen. Mehr als hundert internationale Konferenzen und Zusammenkünfte werden jedes Jahr auf Esperanto veranstaltet ñ ohne Übersetzer oder Dolmetscher ( http://www.eventoj.hu/kalendar.htm ). Die größte Veranstaltung ist jeweils der Esperanto-Weltkongress, der in der letzten Zeit in Adelaide (1997), Montpellier (1998), Berlin (1999), Tel Aviv (2000), Zagreb (2001) und Fortaleza (2002) stattgefunden hat. Weltkongresse werden in Göteborg (2003), Peking (2004) und Wilna, Litauen, (2005) stattfinden ( http://uea.org/kongresoj ). Das erste Symposium von Esperantosprechern in arabischen Ländern fand 2000 in Amman statt, der fünfte (all-) amerikanische Kongress fand 2001 in Mexiko-Stadt statt, und der nächste asiatische Kongress wird 2005 in Hanoi stattfinden. Die aktuelle Ausgabe des "Pasporta Servo", einem von der Welt-Esperanto-Jugend ( http://tejo.org ) herausgegebenen Adressenbuch, enthält 1200 Gastgebern in 82 Ländern, die reisende Esperantosprechern kostenlos übernachten lassen ( http://pasportaservo.org ).

Forschung und Bibliotheken. Viele Universitäten fügen Esperanto zu Linguistikkursen hinzu, einige bieten es als unabhängigen Lerngegenstand an. Bemerkenswert sind die Universität Eötvös-Loránd in Budapest mit einer Möglichkeit zur Diplom-Prüfung in Esperanto und die Universität von Posen (Polen) mit einem Diplom-Studiengang in Interlinguistik. In der alljährlichen Bibliografie der amerikanischen Modern Language Association finden sich über 300 wissenschaftliche Publikationen zum Thema. Die Bibliothek der britischen Esperanto-Gesellschaft hat mehr als 20.000 bibliografische Einheiten. Andere große Bibliotheken sind das Internationale Esperanto-Museum ( http://www.onb.ac.at/sammlungen/plansprachen/eo/index.htm ) in Wien (Teil der Österreichischen Nationalbibliothek), die Bibliothek Hodler ( http://esperantic.org/ced/hodler.htm ) beim UEA-Zentralbüro in Rotterdam und die Esperanto- Sammlung ( http://esperanto.de.nr ) in Aalen, Deutschland. Die Sammlungen in Wien und Aalen sind an das internationale Fernleihe-Netz angeschlossen, der Katalog ist im Internet einsehbar.

Berufliche Kontakte und spezielle Interessensgebiete. Organisationen für Esperantosprecher umfassen solche für Ärzte, Schriftsteller, Eisenbahner, Wissenschaftler, Musiker und viele andere. Sie geben oft ihre eigenen Zeitschriften heraus, organisieren Konferenzen und helfen, den Gebrauch der Sprache im beruflichen Bereich und für besondere Themen auszuweiten. Die Internationale Akademie der Wissenschaften von San Marino erleichtert die Zusammenarbeit auf Hochschulebene ( http://ais-sanmarino.org ). Original in Esperanto verfasste und übersetzte Fachliteratur erscheint regelmäßig in den Fächern Astronomie, Informatik, Botanik, Entomologie (Insektenkunde), Chemie, Rechtswissenschaft und Philosophie. Es gibt Organisationen für Fachgruppen wie Pfadfinder, Schach- und Go-Spieler, und die Jugendabteilung von UEA, TEJO, organisiert häufig internationale Zusammenkünfte und gibt eigene Periodika heraus. Buddhisten, Schintoisten, Katholiken, Quäker, Protestanten, Mormonen und Bahais haben eigene Organisationen, und viele gesellschaftlich aktive Gruppen benutzen Esperanto ( http://uea.org/esperanto_p/fakoj ).

Literatur. Die blühende literarische Tradition des Esperanto wird vom internationalen PEN-Club anerkannt, der eine Esperanto-Abteilung auf seinem 60. Kongress im September 1993 aufnahm. Zu den erstrangigen Esperanto-Schriftstellern gehören die Lyriker William Auld (Schottland), Michail Gischpling (Russland/Israel) und Abel Montagut aus Katalonien, auf dem Gebiet der Novellistik Trevor Steele aus Australien, der Ungar István Nemere und die Kroatin Spomenka Stimec, sowie, als Übersetzer und Essayisten, Probal Daschgupta aus Indien, der Japaner Kurisu Kei und Fernando de Diego aus Venezuela. Auld war 1999 und 2000 für seine Dichtungen als Kandidat für den Literaturnobelpreis aufgestellt ( http://dreamwater.net/esperanto ).

Übersetzungen. Übersetzungen literarischer Werke, die in der letzten Zeit herausgegeben wurden, umfassen Der alte Mann und das Meer von Hemingway, Der Herr der Ringe von Tolkien, Hundert Jahre Einsamkeit von Garcia Marquez, Rubaiyat von Umar Chajjam, Die Blechtrommel von Grass, Wunder der Welt von Marco Polo und die große Familiensaga von Cao Xueqin Traum des roten Hauses ( http://retbutiko.esperanto.be ). Für Kinder wurden Asterix, Winnieder- Pu und Tim und Struppi nun Struwwelpeter und Pippi Langstrumpf und alle Mumintal-Bücher des weltberühmten Autors Tove Jansson hinzugefügt, ebenso sind die Os-Bücher von L. Frank Baum im Internet verfügbar gemacht worden ( http://esperanto.nu/eLibrejo ). Übersetzungen aus dem Esperanto umfassen Maskerado, ein Buch, 1965 von Tivadar Soros, dem Vater des Finanziers George Soros, auf Esperanto herausgegeben, das das Überleben seiner Familie während der Naziokkupation in Budapest zum Thema hat. Dieses Werk wurde in der letzten Zeit auf Englisch in Großbritannien (2000) und in den USA (2001) herausgegeben und ist jetzt auch auf Russisch, Deutsch, Türkisch und Ungarisch erschienen.

Theater und Kino. Theaterstücke von Dramatikern, die so unterschiedlich sind wie Goldoni, Ionesco, Shakespeare und Alan Ayckbourg, wurden in den vergangenen Jahren auf Esperanto aufgeführt. Von vielen Shakespeare-Dramen gibt es eine Esperanto-Übersetzung: eine der jüngeren Aufführungen fand im Dezember 2001 König Lear in Hanoi, Vietnam, mit einem lokalen Ensemble statt. Obwohl Der große Diktator von Chaplin Esperanto-sprachige Aufschriften in seinen Szenen benutzte, sind Filme in voller Länge ungewöhnlich. Eine bemerkenswerte Ausnahme bildet der Kultfilm Inkubo, dessen Dialoge ausschließlich auf Esperanto wiedergegeben werden ( http://incubusthefilm.com ).

Musik. Musikgattungen auf Esperanto umfassen Pop- und Volksmusik, Rockmusik, Kabarett, Lieder für Solisten und Chöre und Oper. Populäre Komponisten und Künstler, einschließlich des Briten Elvis Costello und des US-Amerikaners Michael Jackson wurden auf Esperanto aufgenommen, komponierten Orchesterstücke, die von Esperanto inspiriert wurden oder benutzten es in ihrer Werbung ( http://radio-esperanto.com ). Verschiedene Stücke des von Warner Brothers im November 1996 in Spanien vollständig auf Esperanto herausgegebenen Albums Esperanto erreichten Spitzenplätze in der spanischen Hitliste. Klassische Orchesterwerke und Choräle mit Texten auf Esperanto umfassen La Koro Sutro von Lou Harrison und die erste Symphonie von David Gaines, beide aus den USA. Musik auf Esperanto findet sich im Internet einschließlich einiger dem Esperanto-Karaoke gewidmeten Seiten ( http://dmoz.org/World/Esperanto/Muziko http://esperanto-panorama.net/ikse/muziko.htm ).

Periodika. Mehr als 100 Magazine und Zeitschriften werden regelmäßig auf Esperanto herausgegeben, einschließlich des monatlichen Nachrichtenmagazins Monato, der literarischen Rundschau Fonto und die Verbandszeitschrift von UEA Esperanto ( http://lingvo.org/en/3/253 ). Das zweiwöchentliche Nachrichtenkompendium Eventoj bietet ebenso wie auch http://Gxangalo.com und Monato, eine elektronische Ausgabe an. Einige Zeitschriften stellen Archive im Internet zur Verfügung. Andere Periodika umfassen Ausgaben über Medizin und Wissenschaft, religiöse Magazine, Jugendzeitschriften, Periodika über Erziehung, anderweitige Literatur-Rundschauen und Ausgaben für das Fachpublikum.

Radio und Fernsehen. Radiosender in Brasilien, China, Kuba, Estland, Ungarn, Italien und Polen senden regelmäßig auf Esperanto, ebenso wie Radio Vatikan ( http://wrn.org/ondemand/poland.html ). Einige Programme können auch im Internet gehört werden ( http://osiek.org/aera ). Fernsehstationen in verschiedenen Ländern senden Esperanto-Kurse, wie zum Beispiel eine Bearbeitung des 16-teiligen BBC-Kurses Mazi en Gondolando, das vor kurzem auf dem polnischen Fernsehsender Kanal Eins lief ( http://esperanto-panorama.net/ikse/radio.htm ).

Internet. Elektronische Netze sind das am schnellsten wachsende Kommunikationsmittel unter den Benutzern von Esperanto. Es gibt einige hundert Diskussionslisten auf Esperanto, welche sich mit Themen von der Anwendung von Esperanto in der Familie bis zur Relativitätstheorie beschäftigen ( http://purl.org/net/dissendo ). Esperanto wird verbreitet in den Protokollen der chat-rooms ICQ, IRC und PalTalk benutzt ( http://babilejo.org ). Internetseiten auf Esperanto zählen einige Hunderttausende. Einige findet man über die Virtuelle Esperanto- Bibliothek unter der Adresse http://esperanto.net/veb andere über den Eintrag Esperanto in die geläufigen Suchmaschinen ( http://eo.wikipedia.org ).

Dienste von UEA. UEA gibt Bücher, Zeitschriften und ein Jahrbuch, das die Esperanto-Organisationen und die örtlichen Repräsentanten in der Welt aufführt, heraus. Diese Ausgaben finden sich zusammen mit Informationen über CD's, Kassetten usw. im Bücherkatalog von UEA, der auch im Internet verfügbar ist ( http://uea.org/katalogo ). Der Bücherdienst von UEA umfasst mehr als 3500 Titel in seinem Sortiment. Eine von UEA auf Esperanto, Englisch und Französisch herausgegebene Reihe, Esperanto-Dokumentoj, enthält Studien und Berichte über die aktuelle Situation von Esperanto und ist im Büro von UEA in Rotterdam erhältlich.

Weitere Informationen über Esperanto: Universala Esperanto-Asocio: Nieuwe Binnenweg 176, NL-3015 BJ Rotterdam, Niederlande (Tel. +31-10-436-1044; Fax 436-1751; E-Mail: uea(cxe)co.uea.org; Internetseite: http://uea.org

Austria Esperanto-Federacio: Margaretengürtel 100/11/2, AT-1050 Wien (Tel. + Fax 01-548 61 44; E-Mail: esperanto.austria(cxe)post.com ; http://esperanto.at

Germana Esperanto-Asocio: Immentalstr. 3, DE-79104 Freiburg, Deutschland (Tel. 0761-28-92-99; Fax 0761-28-92-96; E-Mail: gea(cxe)esperanto.de ; Internetseite: http://esperanto.de )

Svisa Esperanto-Societo: Jurastrasse 23, CH-3063 Ittigen (Bern) (Tel. 031-921 44 59; Internetseite: http://www.fsu.ch/ses oder http://www.esperanto.ch )